Die Abklingbecken von Fukushima. Ein ungelöstes Problem.

Die Abklingbecken der Reaktoren in Fukushima bergen die grösste Gefahr für Japan und die nördliche Hemisphäre des Planeten. Sollten die Becken leckschlagen oder aufgrund eines sehr starken Erbebens (>M7) herabstürzen, so wird es nicht mehr möglich sein den dort gelagerten verbrauchten Brennstoff ausreichend zu kühlen. Ebenso entfällt dann die abschirmende Wirkung des Kühlwassers auf die starke radioaktive Strahlung.
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Das Erbe Tschernobyls in Bildern

Am 26. April 1986 entfesselte der Reaktor 4 in Tschnobyl eine durch und durch moderne Plage, welche Städte entvölkerte, ganze Regionen verdammte und unsichtbar in die Körper jener eindringt, welche dieser destruktiven Präsenz ausgesetzt sind.

Chernobyl Legacy – Paul Fusco
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Radioaktives Jod über Europa

enenews.com, 17. November 2011:

Seit Anfang November werden Spuren von radioaktivem Jod-131 in der Luft über Europa nachgewiesen. Die ursprüngliche Annahme, dass das Jod aus Japan stammen könnte, scheint sich nicht zu bestätigen. Auch die Theorie einer Freisetzung von Jod aus medizinischen Einrichtungen ist aufgrund der grossen Mengen sehr wenig wahrscheinlich.

Vielmehr gehen die verschiedenen Quellen von einem ernsthaften Raktorunfall in einem kommerziellem Kraftwerk oder einer Forschungseinrichtung in Europa aus.

Die IAEA hat am 11. November den Vorfall bestätigt. Eine Quelle für das radioaktive Jod konnte noch nicht gefunden werden.

Zeitgleich wird berichtet, dass es in Ungarn zu einer größeren Freisetzung von Jod-131 gekommen ist, welche jedoch nicht ausreichen soll für die gegenwärtig weitreichende Kontamination über Europa.

Black Rain in Saint Louis, Missouri – 178-fach über Hintergrundstrahlung

http://www.potrblog.com/ berichtet von radioaktivem Regen in Saint Louis. Die gemessene Radioaktivität beträgt dabei das 178-fache der Hintergrundstrahlung.
Zuvor wurde bereits Regen mit dem 62-fachen der Hintergrundstrahlung gemessen. Continue reading

Tschernobyl – Konsequenzen aus der Katastrophe für Menschen und Umwelt

Unter dem Titel “Chernobyl – Consequences of the Catastrophe for People and the Environment” veröffentlichte die University of South Carolina im Jahre 2009 einen Bericht (Annals of the New York Academy of Science, Volume 1181).  Die Autoren Yablokov, Nesterenko and Nesterenko berichten basierend auf wissenschaftlichen Beobachtungen aus 22 Jahre von einer Vielzahl von Fakten, welche in ihrer Summe eindeutig belegen, dass Radioaktivität eine ernsthafte und unterschätzte Bedrohung für die Gesundheit und genetische Integrität unserer Nachkommen darstellt. Und dies noch für sehr langte Zeit.
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Untersuchungen der Rauchgasen des Los Alamos Feuers veröffentlicht

Das New Mexico Environment Department veröffentlicht Messwerte aus Rauchgas Proben des Buschfeuers bei Los Alamos. Die Proben werden auf Plutonium-239, Americium-241 und Cäsium-137 überprüft. Die Ergebnisse selbst sollen keine über der “Hintergrundstrahlung” liegenden Werte enthalten. Allerdings kann die Definition von MDA und NDA auch bedeuten, dass nicht mehr Radioisotope in der Luft und im Rauch sind als sowieso schon im Boden. Alternativ kann man auch unempfindliche Messgeräte und Methoden nehmen – dann wäre eine Aktivität auch nicht detektierbar.
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Buschfeuer bedroht Plutonium Abfälle in Los Alamos

Thousands flee as fire nears town, Los Alamos nuke lab
Mandatory evacuations ordered; first atomic bomb was built at complex
MSNBC, 27. Juni 2011

Seit einigen Tagen wütet ein Buschfeuer nahe den Los Alamos Labs – dem Ort wo die ersten Atomwaffen der USA in den 40er des letzten Jahrhunderts gebaut wurden und bis zum heutigen Tage mit gefährlichen, explosiven und radioaktiven Stoffen gespielt wird. Continue reading

“Es gibt keine sicheren Strahlungspegel”

http://www.freemalaysiatoday.com/:

Der nachfolgende Artikel bezieht sich auf eine zu bauende Rafinerie für ‘Seltene Erden’ im dichtbesiedelten Gebiet bei Gebeng, Malaysia. Die Anlage wird von der australischen Lynas Corp gebaut, welche auch das notwendige Erz in Westaustralien abbaut.

Seltene Erde sind notwendiger Bestandteil von verschiedenen modernen Elektronik-Komponenten und erzielen am Markt hohe Preise. Dummerweise sind die Seltenen Erden meist mit dem radioaktiven Thorium vergesellschaftet, welches in stark angereicherter Form als Produktionsrest übrig bleibt.  Da Thorium ein Alphastrahler ist, wäre eine Erhöhung der Konzentration in der Umwelt und damit letztlich auch in der Nahrungskette gesundheitlich stark bedenklich. Deswegen kann der Rückstand auch getrost als Atommüll bezeichnet werden.

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