Die Abklingbecken von Fukushima. Ein ungelöstes Problem.

Die Abklingbecken der Reaktoren in Fukushima bergen die grösste Gefahr für Japan und die nördliche Hemisphäre des Planeten. Sollten die Becken leckschlagen oder aufgrund eines sehr starken Erbebens (>M7) herabstürzen, so wird es nicht mehr möglich sein den dort gelagerten verbrauchten Brennstoff ausreichend zu kühlen. Ebenso entfällt dann die abschirmende Wirkung des Kühlwassers auf die starke radioaktive Strahlung.
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Das Erbe Tschernobyls in Bildern

Am 26. April 1986 entfesselte der Reaktor 4 in Tschnobyl eine durch und durch moderne Plage, welche Städte entvölkerte, ganze Regionen verdammte und unsichtbar in die Körper jener eindringt, welche dieser destruktiven Präsenz ausgesetzt sind.

Chernobyl Legacy – Paul Fusco
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The low-level nuclear threat : Nature

The low-level nuclear threat, Nature, 2. Februar 2012:

Die Angst vor den Folgen eines atomaren Schlages suchte die Politiker und Wissenschaftler des Kalten Krieges heim. Jahrelang arbeiteten die Forscher auf der ganzen Welt an massiven und systematischen Programmen um zu verstehen, wie ionisierende Strahlung die Überlebenden einer [atomaren] Explosion beeinflussen könnte. Continue reading

Radioaktives Jod über Europa

enenews.com, 17. November 2011:

Seit Anfang November werden Spuren von radioaktivem Jod-131 in der Luft über Europa nachgewiesen. Die ursprüngliche Annahme, dass das Jod aus Japan stammen könnte, scheint sich nicht zu bestätigen. Auch die Theorie einer Freisetzung von Jod aus medizinischen Einrichtungen ist aufgrund der grossen Mengen sehr wenig wahrscheinlich.

Vielmehr gehen die verschiedenen Quellen von einem ernsthaften Raktorunfall in einem kommerziellem Kraftwerk oder einer Forschungseinrichtung in Europa aus.

Die IAEA hat am 11. November den Vorfall bestätigt. Eine Quelle für das radioaktive Jod konnte noch nicht gefunden werden.

Zeitgleich wird berichtet, dass es in Ungarn zu einer größeren Freisetzung von Jod-131 gekommen ist, welche jedoch nicht ausreichen soll für die gegenwärtig weitreichende Kontamination über Europa.

Black Rain in Saint Louis, Missouri – 178-fach über Hintergrundstrahlung

http://www.potrblog.com/ berichtet von radioaktivem Regen in Saint Louis. Die gemessene Radioaktivität beträgt dabei das 178-fache der Hintergrundstrahlung.
Zuvor wurde bereits Regen mit dem 62-fachen der Hintergrundstrahlung gemessen. Continue reading

Plutonium ist so ungefährlich, man kann es sogar essen!

Gewisse Propaganda ist an Dreistigkeit kaum zu überbieten. So berichtet das japanische Blog Ex-Skf Three Plutonium Brothers of Japan: “They Are So Safe You Can Drink It” am 8. August 2011 von drei Professoren, welche in Nachrichtensendungen Unglaubliches zur Ungefährlichkeit von Plutonium verbreiten und ‘kleinere’ Details des Problems kurzerhand verschweigen.
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Untersuchungen der Rauchgasen des Los Alamos Feuers veröffentlicht

Das New Mexico Environment Department veröffentlicht Messwerte aus Rauchgas Proben des Buschfeuers bei Los Alamos. Die Proben werden auf Plutonium-239, Americium-241 und Cäsium-137 überprüft. Die Ergebnisse selbst sollen keine über der “Hintergrundstrahlung” liegenden Werte enthalten. Allerdings kann die Definition von MDA und NDA auch bedeuten, dass nicht mehr Radioisotope in der Luft und im Rauch sind als sowieso schon im Boden. Alternativ kann man auch unempfindliche Messgeräte und Methoden nehmen – dann wäre eine Aktivität auch nicht detektierbar.
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