Das Erbe Tschernobyls in Bildern

Am 26. April 1986 entfesselte der Reaktor 4 in Tschnobyl eine durch und durch moderne Plage, welche Städte entvölkerte, ganze Regionen verdammte und unsichtbar in die Körper jener eindringt, welche dieser destruktiven Präsenz ausgesetzt sind.

Chernobyl Legacy – Paul Fusco
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Das leise Sterben: Horrorszenario wartet auf Japan – n-tv.de

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Am 19. März 2011 – wenige Tage nach dem Tsunami und Erdbeben in Japan, fand Dörte Siedentopf klare Worte zur Zukunft in Japan. Heute, gut ein Jahr nach der Katastrophe haben sich alle Ihre Befürchtungen erfüllt und werden die Konsequenzen aus Tschnobyl bei weitem übertreffen.

Das leise Sterben: Horrorszenario wartet auf Japan

Dörte Siedentopf bereist seit 20 Jahren verstrahlte Regionen rund um Tschernobyl. Dort und auch hier in Deutschland hilft sie Betroffenen der Katastrophe. Siedentopf ist Mitglied des IPPNW, der internationalen Ärztevereinigung für die Verhütung des Atomkrieges.

via Das leise Sterben: Horrorszenario wartet auf Japan – n-tv.de.

Radioaktives Jod über Europa

enenews.com, 17. November 2011:

Seit Anfang November werden Spuren von radioaktivem Jod-131 in der Luft über Europa nachgewiesen. Die ursprüngliche Annahme, dass das Jod aus Japan stammen könnte, scheint sich nicht zu bestätigen. Auch die Theorie einer Freisetzung von Jod aus medizinischen Einrichtungen ist aufgrund der grossen Mengen sehr wenig wahrscheinlich.

Vielmehr gehen die verschiedenen Quellen von einem ernsthaften Raktorunfall in einem kommerziellem Kraftwerk oder einer Forschungseinrichtung in Europa aus.

Die IAEA hat am 11. November den Vorfall bestätigt. Eine Quelle für das radioaktive Jod konnte noch nicht gefunden werden.

Zeitgleich wird berichtet, dass es in Ungarn zu einer größeren Freisetzung von Jod-131 gekommen ist, welche jedoch nicht ausreichen soll für die gegenwärtig weitreichende Kontamination über Europa.

Film: WDR: Leben in der Todeszone

WDR: Leben in der Todeszone – Life in the deathzone (german, english subs), 007bratsche, 31. Oktober 2011:

Nach Berichten des WDR soll im Fukshima 1 im Reaktor 3 eine starke unkontrollierte Kernspaltung zwischen Uran und Plutonium stattgefunden. Der Reaktorinhalt soll bei der Explosion dabei zum größten Teil aus dem Reaktor entwichen sein. (bei 4:25s im Video)

Einer von den wenigen Beiträgen des öffentlichen-rechtlichen Fernsehen. Er deckt sich mit den Berichten im Netz und nennt die unangenehmen Wahrheiten beim Namen. Und wenn man die Nachrichten im Netz weiterverfolgt hat, dann ist der Bericht denoch nur die Spitze des Eisbergs.

Der Beitrag wurde mittlerweile vollständig von den Webseiten des deutschen Fernsehens und deren Mediatheken entfernt.