Berichte über Mutationen in der Tierwelt häufen sich.

Auf fukushima-diary.com wird in den letzten Wochen vermehrt über ungewöhnliche Mutationen und Todesfälle in der Tierwelt und Riesenwuchs und Fehlregulierungen bei Pflanzen berichtet. Die ersten Berichte fanden sich aber bereits vor über einem Jahr.

Sicherlich kommen solche Mutationen auch im Gewöhnlichen vor. Und aufgrund des Reaktorunfalls dürften einige Japaner jetzt aufmerksamer sein und einfach solche Dinge eher wahrnehmen. In diesem Fall sollten wir sowas bei uns im Lande auch finden können, sofern nur jemand danach sucht.

Oder … es hat sich tatsächlich in Japan etwas geändert und der Gedanke an Fukushima und die erhöhte Radioaktivität als Ursache ist naheliegend.

Das leise Sterben: Horrorszenario wartet auf Japan – n-tv.de

Link

Am 19. März 2011 – wenige Tage nach dem Tsunami und Erdbeben in Japan, fand Dörte Siedentopf klare Worte zur Zukunft in Japan. Heute, gut ein Jahr nach der Katastrophe haben sich alle Ihre Befürchtungen erfüllt und werden die Konsequenzen aus Tschnobyl bei weitem übertreffen.

Das leise Sterben: Horrorszenario wartet auf Japan

Dörte Siedentopf bereist seit 20 Jahren verstrahlte Regionen rund um Tschernobyl. Dort und auch hier in Deutschland hilft sie Betroffenen der Katastrophe. Siedentopf ist Mitglied des IPPNW, der internationalen Ärztevereinigung für die Verhütung des Atomkrieges.

via Das leise Sterben: Horrorszenario wartet auf Japan – n-tv.de.

Fukushima – Strahlenkrankheit erreicht Tokyo – YouTube, AJE

Mindestens eine Millionen Bequerel Strahlung pro Tag entweicht weiterhin aus dem AKW Fukushima Daichi in Japan seit dem Erdbeben und Tsunami im März 2011.

Experten sagen, dass die Gesamtmenge an entwichender Strahlung die in Tschnobyl freigesetze Menge übertrifft.

Dies macht Fukushima zum schlimmsten nuklearen Unfall in der Geschichte.

via Fukushima Radiation sickness spreading to Tokyo – YouTube.

Film: WDR: Leben in der Todeszone

WDR: Leben in der Todeszone – Life in the deathzone (german, english subs), 007bratsche, 31. Oktober 2011:

Nach Berichten des WDR soll im Fukshima 1 im Reaktor 3 eine starke unkontrollierte Kernspaltung zwischen Uran und Plutonium stattgefunden. Der Reaktorinhalt soll bei der Explosion dabei zum größten Teil aus dem Reaktor entwichen sein. (bei 4:25s im Video)

Einer von den wenigen Beiträgen des öffentlichen-rechtlichen Fernsehen. Er deckt sich mit den Berichten im Netz und nennt die unangenehmen Wahrheiten beim Namen. Und wenn man die Nachrichten im Netz weiterverfolgt hat, dann ist der Bericht denoch nur die Spitze des Eisbergs.

Der Beitrag wurde mittlerweile vollständig von den Webseiten des deutschen Fernsehens und deren Mediatheken entfernt.

Massive Antiatom-Demo in Fukuoka mit über 10000 Teilnehmern

fukushima-diary.com, Nika, 13. November 2011:

Da waren über 10,000 Leute. Jeder versammelte sich in einem großen Park einige Stunden vor der Demonstration und es gab Podiumsdiskussionen, eine Taiko Trommel-Aufführung und verschiedene Läden mit Dingen und mit Informationen. Es war wirklich eine riesige Veranstaltung und gut organisiert. Dann begaben sich alle auf die Strassen und zogen durch Tenjin, einem größeren Zentrum der Stadt Fukuoka. Alles war friedlich, wohl organisiert und sehr beeindruckend. Es war wahrscheinlich eine der größten Antiatom-Demonstrationen in Japan bis Heute.

Für japanische Verhältnisse sind 10000 Teilnehmer ein ungeheuerliches Ereignis.