The low-level nuclear threat : Nature

The low-level nuclear threat, Nature, 2. Februar 2012:

Die Angst vor den Folgen eines atomaren Schlages suchte die Politiker und Wissenschaftler des Kalten Krieges heim. Jahrelang arbeiteten die Forscher auf der ganzen Welt an massiven und systematischen Programmen um zu verstehen, wie ionisierende Strahlung die Überlebenden einer [atomaren] Explosion beeinflussen könnte. Fast eine halbe Milliarde Tiere in den Vereinigten Staaten, der Sowjetunion, Europa und Japan – vor allem Ratten und Mäuse, aber auch Tausende von Hunden und einige Kaninchen und Affen wurden bewusst bestrahlt. Diese Experimente wurden gut gestaltet und reichten um die pathologischen Folgen der Dosen verschiedener Arten von Strahlung, appliziert mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und auf verschiedenen Wegen, einschließlich Einatmen oder Verschlucken zu identifizieren. Die Ergebnisse wurden ausführlich dokumentiert und Gewebeproben wurden gesammelt.
Das politische Tauwetter von 1989 änderte die Prioritäten und diese Versuche sowie deren Ergebnisse gerieten weitgehend in Vergessenheit. Ebenso diese Wissenschaftler. Aber die Sorge um ionisierende Strahlung verblasste nicht gänzlich: Stattdessen wurde es zunehmend eine Sorge um “niedrige Strahlendosen” (Low-Level-Exposition) am Arbeitsplatz, in der Nuklearindustrie (und andere) Branchen und über die Exposition während der medizinischen Diagnose und Behandlung.
Die Kernschmelze des Kernreaktors in Tschernobyl, jetzt in der Ukraine, im Jahr 1986 gab Anlass zu neuer Sorge und politischem Druck, der durch den Fukushima Unfall in Japan im vergangenen Jahr verschärftwurde.
[…]
Der Rest des Artikels ist auf den Webseiten von Nature zu finden (siehe Link am Anfang).
Man möchte kaum glauben, dass die Ergebnisse vergessen wurden. Vielmehr scheinen die Gewissen vieler Wissenschaftler, Journalisten und Politikern mit schwarzen Koffern beruhigt werden zu können.

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