Cattenom Non Merci!

Das Atomkraftwerk Cattenom in Frankreich macht bereits seit Jahren Schlagzeilen mit den dort gehäuft auftretenden Störfällen. Bei einem Unfall ähnlich wie in Fukushima würden grosse Gebiete der Bundesrepublik kontaminiert und bei entsprechenden Ausmaßen auch unbewohnbar.

Liste der Störfälle der letzten drei Jahre: 2012, 2011, 2010

Zur Belastung der Mosel mit Tritium, einem radioaktiven Wasserstoff-Isotop:

Im Atomkraftwerk Cattenom mit seinen vier Blöcken werden deutlich mehr radioaktive Stoffe in die Mosel abgeleitet, als nach Stand von Wissenschaft und Technik erforderlich wäre.

Das sagte der Atomexperte Christian Küppers vom Öko-Institut Darmstadt bei einer Veranstaltung des Landkreises Merzig-Wadern in Merzig. Deutsche Kraftwerke würden wesentlich weniger radioaktive Stoffe in Flüsse ablassen. Besonders vor Staustufen oder in ausgebaggertem Moselschlamm würden sich radioaktive Stoffe ansammeln, so der Experte. Es sei allerdings nicht klar, ob von diesen Stellen eine Gesundheitsgefährdung ausgehe. Die strahlenden Sedimente erhöhten jedoch vermutlich das Krebsrisiko. Über am Moselufer angebaute Nahrung oder Fische aus dem Fluss könnten zudem radioaktive Stoffe in den Körper gelangen.

[..]
Bei der Veranstaltung (24.09.2011) stellte der Experte Christian Küppers die Tritium – Messwerte des Jahres 2008 vor, also Werte die bereits seit drei Jahren feststehen. Auffällig ist auch, dass außer Tritium, C14 und andere Spalt- und Aktivierungsprodukte bewusst  eingeleitet werden. Die vorgestellten hohen Messwerte [] wurden in Koblenz gemessen.

 

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