Sahra Wagenknecht zum Fäkalpakt & ESM

Sahra Wagenknecht hat eine schöne Rede zu Fäkalpakt und zum Ermächtigungsgesetz für Scheindemokratische Machtausübung (ESM) gehalten:

Na, dann warten wir mal, was die Deutschen für lange Gesichter machen, wenn die Bankenkrise auf hierzulande einschlägt.

2 thoughts on “Sahra Wagenknecht zum Fäkalpakt & ESM

  1. Unwort des Jahres für mich: “Staatsschuldenkrise”
    Erst den Zockern von HRE, IKB, Bankenrettung über EFSF bis nun zum ESM eine Zuwendung nach der anderen in sozialistischer Art zusichern und wenn jemand aufmuckt und es wagt nach sozialer Gerechtigkeit zu rufen dann immer schön kolerisch Kommunismus, Sozialismus, Gleichmacherei brüllen und genau von den Leuten müssen wir uns dann Sprüche wie, “Gürtel enger schnallen” oder “Über die Verhältnisse gelebt” anhören.
    Aber nicht doch, lieber deutscher Michel … immer schön weiter die Kohle Eimerweise denen zuschaufeln die schon gar nicht mehr wissen wohin damit.
    Wenn wenigstens Aussicht auf eine Opposition bestünde die damit Schluss machen würde dann wäre ja zumindest Licht am Ende des Tunnels erkennbar stattdessen lese ich Dinge wie: “Kanzlerin Merkel im Stimmungshoch” (Google)
    Demnach finden die meisten das auch noch gut, für mich völlig unerklärlich aber bitte, vielleicht müssen wir erst noch weiter sparen bis es knirscht, vielleicht wachen dann einige auf wenn es richtig weh tut.

    • Ja, so scheint es. Der deutsche Michel hat in Jahrhunderten gelernt, dass man als Untertan besser nicht aufmuckt. So sehr die Fürsten und Herrscher in Deutschland auch Kleinstaaterei betrieben und sich gegenseitig bekämpften – muckten die Untertanen auf, so half man sich gerne gegenseitig bei der Befriedung selbiger. Widerstand war hierzulande fast immer aussichtlos.

      Um so leichter ist es da, es den Herrschenden gleichzutun und seinen Frust gegen Jene zu richten, welche sich nicht wehren können: AlgII-Empfänger, Kranke, Alte, Fremde. Dies ist allemal leichter und ungefährlicher, als sich mit der ‘Obrigkeit’ anzulegen. Zumal die gemeinsame Hetze gegen Andere zumindest ein Gefühl von Gruppenzugehörigkeit erlaubt. In einer neoliberalen Welt, in welcher Jeder gegen Jeden kämpft, scheint dies vielen ein Bedürfnis zu sein.

      Ein Erwachen dürfte erst einsetzen, wenn die deutschen Michel endlich mehrheitlich begreifen, dass sie lediglich zu den 99% Entbehrlichen gehören. Das dürfte erst passieren, wenn die 1% ihre Ansprüche auf ein leistungsloses Einkommen und Regierungsmacht mit Waffengewalt gegen das Volk durchsetzen.

      Aber wie vor 75 Jahren werden die Sehenden sich dann mit Denen auseinandersetzen müssen, die sich schon immer gerne den Herrschenden angebiedert haben und als Günstlinge, Denunzianten, ‘Blockwarte’ und bezahlte Schläger die Macht ihrer Lehnsherrn stützten.

      Aufgrund unseres politschen Systems sitzt diese Sorte Mensch bereits mehrheitlich in den Parlamenten dieses Landes. Gekauft mit Geld und dem Versprechen auf einen zukünftigen Platz bei Hofe führen sie diese Republik in den Untergang und in neofeudale Verhältnisse.

      Der Widerstand des Bürgers gegen dieses Handeln beschränkt sich auf Stammtischdebatten. Es gleicht dem nutzlosen Blöcken der verängstigten Schafe wenn sich die Wölfe nähern.

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