Petkau-Effekt und ionisierende Niedrigdosis-Strahlung

„Seit Jahrzehnten ist epidemiologisch einwandfrei nachgewiesen, dass inkorporierte Spaltprodukte aus der Atomenergieerzeugung überlineare Wirkungen haben. Trotzdem halten die Internationalen Strahlenschutzgremien eisern am Dogma der generellen Linearität fest: halbe Dosis, halbe Wirkung.“ (Ralph Graeub, Schweizer Chemiker)

[…]

„Bei kurzzeitiger Bestrahlung mit 0.26 Gy pro Minute war die totale Dosis von 35 Gy nötig, um die Zellmembranen zu zerstören. Bei gedehnter Bestrahlung mit nur 0.00001 Gy pro Minute war jedoch nur die totale Dosis von 0.007 Gy zur Zerstörung der Zellmembranen erforderlich. Bei gedehnter Bestrahlung war also eine 5000mal kleinere Dosis zur Zerstörung notwendig.“

(Reto Stöckli: Eine kurze Geschichte über die Radioaktivität. Sursee (CH) 1993)

via Petkau-Effekt und ionisierende Niedrigdosis-Strahlung.

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